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Häufig gestellte Fragen und weitere Informationen
1. Ich soll zu einer MPU – ist sie wirklich Pflicht? – Kann ich mich weigern?
Natürlich können Sie sich weigern, niemand wird gezwungen, eine MPU zu machen.
2. Muss ich zu einer bestimmten Gutachterstelle? Nein, Sie können zu jeder Gutachterstelle, die amtlich zugelassen ist, also zum TÜV, zur AVUS oder einer anderen Institution, z.B. in Hamburg, München, Stuttgart oder Berlin – egal, wo Sie wohnen.
3. Kann ich mich auch bei einem niedergelassenen Psychologen begutachten lassen? Ja, aber die Führerscheinstelle akzeptiert nur ein Gutachten von einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle.
4. Welche Chancen habe ich, die MPU zu bestehen?
Entscheidend ist, ob Sie den Psychologen davon überzeugen können, dass Sie Ihr Problem (Alkohol, Drogen, Fahrverhalten) gelöst haben und sich die Auffälligkeiten im Straßenverkehr nicht wiederholen.
5. Meine Leberwerte waren super! Trotzdem bin ich durchgefallen – warum?
Leberwerte allein sind nicht ausschlaggebend.
6. Bei mir wird es eng – ich habe schon fast 2 Jahre den Führerschein nicht mehr – muss ich denn wirklich den Führerschein neu machen? Nach der neuen Fahrerlaubnis-Verordnung (2008) kann eine Fahrerlaubnis auch dann prüfungsfrei erteilt werden, wenn seit der Entziehung oder dem Verzicht ein Zeitraum von mehr als 2 Jahren vergangen ist. Voraussetzung dafür ist, dass die zuständige Behörde der Auffassung ist, dass die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nocht vorhanden sind.
7. Ich muss zum 2. Mal zur MPU – ist diese anders und/oder billiger? Nein! Ablauf und Kosten sind die gleichen wie beim 1. Mal. 8. Mein Gutachten ist negativ – wann kann ich wieder zur MPU? Die Regel sind etwa 6 Monate nach dem letzten Gutachten.
9. Muss ich mein altes, negatives Gutachten bei der Führerscheinstelle abgeben? Nein, manchmal ist es besser, es abzugeben und manchmal besser, es nicht zu tun! Sprechen Sie mich darauf an!
10. Was soll ich nach einem negativen Gutachten tun? Sich gründlich mit dem Gutachten auseinandersetzen, am besten mit fachlicher Hilfe – und sich bestens auf die nächste MPU vorbereiten. Falls Sie Zweifel an der Richtigkeit des Gutachtens haben, können Sie meinen Rat einholen. (vgl. Gutachtenanalyse).
11. Wie oft kann ich die MPU wiederholen? Normalerweise so oft, wie Sie wollen – oder so lange, bis Ihnen das Geld ausgegangen ist!
12. Was soll ich mit meinem negativen Gutachten nur machen?
Nachdem Sie es vielleicht in die nächste Ecke geworfen haben und kräftig über die MPU selbst, deren Gutachter und die ganze Welt geschimpft haben, auf jeden Fall aufbewahren, auch wenn Sie es nicht bei der Behörde abgeben wollen.
13. Warum fallen die meisten Menschen bei der MPU durch?
Sehr viele denken, die MPU sei ein „Idiotentest“ - wie er ja auch volkstümlich genannt wird.
14. Ich möchte eine Therapie machen. Ist kontrolliertes Trinken das richtige für mich oder soll ich lieber abstinent leben?
Diese Frage ist von großer Bedeutung! 15. Was erwartet der Gutachter bei der MPU von mir? Dass ich überhaupt keinen Alkohol mehr trinke oder kontrolliert trinke?
Das hängt von verschiedenen Faktoren ab:
16. Ich leide seit Jahren an einer sogenannten „Generalisierten Angst“, also Alltagsangst – stimmt es, dass auch viele andere Betroffene so zum Alkohol gekommen sind?
Ja! Man schätzt, dass etwa 10 – 12 % aller Menschen an Angstzuständen leiden und behandlungsbedürftig sind - ca. 30 % dieser Menschen haben Probleme mit Alkohol.
Ist eine Angststörung die Ursache des erhöhten Alkoholkonsums, müssen beide Probleme bearbeitet werden – die Angststörung und das Alkoholproblem.
17. Ich habe eine Straftat begangen – wieso muss ich zur MPU?
Straftäter benutzen sehr oft zur Durchführung ihrer Straftaten ein Kraftfahrzeug, z.B. als Fluchtauto bei einem Bankraub, bei einem Einbruch zum Abtransport von Diebesgut oder um Drogen zu transportieren. Auch kann im Auto eine Straftat passieren, z.B. eine Vergewaltigung.
18. Der TÜV, AVUS, DEKRA bieten ein „Vorgespräch“ an. Soll ich das Angebot annehmen? Was bringt mir das?
Eigentlich nicht viel!
19. Ich habe viele tausend Euro bei jemandem gezahlt, der mir versprochen hat, mein Geld zurück zu zahlen, wenn ich bei der MPU durchfalle. Ich bin durchgefallen – habe aber mein Geld nicht zurück gekommen!
Solche Klagen höre ich leider sehr oft.
20. Was ist von Versprechen zu halten: „Festpreis bis zum positiven Gutachten, ohne Mehrkosten“?
Auf den ersten Blick ein faires Angebot.
21. Ich bin arbeitslos – können Sie mir bei Ihren Kosten einen Rabatt einräumen?
Ja! Arbeitslosen und Geringverdienern kann ein Rabatt auf mein Honorar eingeräumt werden. Gerade bei Verlust des Führerscheins sind die Folgen oft beträchtlich.
22. Bekomme ich von Ihnen auch eine Teilnahmebescheinigung? Selbstverständlich stelle ich Ihnen eine Teilnahmebescheinigung über eine erfolgte Beratung, Schulung oder Therapie aus – für die Vorlage bei der für Sie zuständigen Behörde (Führerscheinstelle) oder bei der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU).
23. Ich möchte gerne objektiv wissen, ob ich tatsächlich Probleme mit dem Alkohol habe – gibt es da einen Test, bei dem ich sehen kann, wo ich tatsächlich stehe?
Ja, den gibt es – z.B. den Trierer Alkoholismusinventar-Test. Wenn Sie näheres über diesen Test oder andere psychologische Tests erfahren möchten, klicken Sie einfach auf meine Angsthomepage www.Angst-besiegen.de. 24. Ich leide an Fahrangst – also an einer Angst vor dem Autofahren. Können Sie mir auch da helfen? Lt. ADAC gibt es allein in Deutschland etwa eine Million Menschen, die im Besitz des Führerscheins sind, aber nicht Auto fahren. Viele von ihnen trauen sich nicht mehr ans Steuer. Sie haben eine Fahrangst. Manchmal reichen ein paar Fahrstunden mit einem vertrauten Menschen aus, um die alte Selbstsicherheit zu bekommen. Doch oft genug liegen die Gründe tiefer.
Der einzige Weg, die Fahrangst zu beseitigen, besteht darin, sie zu besiegen!
25. Ein Bekannter von mir hatte auch Führerscheinprobleme wegen Alkohol – Meditation half ihm dabei, vom Alkohol wegzukommen – was meinen Sie dazu?
Es gibt viele Meditationsformen und Entspannungstechniken, die dabei helfen können. Wenn Sie mehr über Meditation wissen möchten, klicken Sie einfach auf meine Homepage www.Techniken-der-Bewusstseinserweiterung.de – dort habe ich dazu weiteres aufgeführt.
26. Ich habe gehört, dass man mir als Punktesammler eine gewisse Aggressivität unterstellt und dass es zur Messung der Aggressivität einen Test geben soll?
Oft genug wird vermutet, dass ein erhöhtes Aggressionspotential zur Häufung der Verkehrsdelikte geführt hat.
27. Stimmt es, dass ältere Verkehrsteilnehmer bei auffälligem Verkehrsverhalten auch mit einer MPU, einem Seniorentest, rechnen müssen? Wenn ja, warum?
Lt. Statistik nimmt die Unfallhäufigkeit im Alter zu. Positiv ist aber zu sehen, dass hierbei die allermeisten Unfälle keine schweren sind.
Das Alter allein ist aber kein Ausschließungsgrund vom Fahren. Manchmal wird heute schon von älteren Verkehrsteilnehmern gefordert, einen Eignungstest zu machen.
28. Ich habe gehört, dass der Gutachter bei der MPU eine Lebenslauferforschung macht – was ist das eigentlich?
Der Gutachter interessiert sich hier für die Ereignisse aus Ihrem Lebenslauf, die mit Ihrer Verkehrsvorgeschichte im Zusammenhang stehen. |
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